LWL-I/O-System ELC-4

  • störsichere LWL-Übertragung von Punkt zu Punkt (uni- oder bidirektional)
  • Verwendung von SFP-Modulen für flexible Anpassung an vorhandene LWL-Fasern
  • I/Os bis max. 4 digitale Signale (12...24 V DC)
  • Fehlerüberwachung (Faserbruch oder Ausfall des Senders) durch Abfall der Ausgänge auf 0V-Spannungspegel und für externe Überwachung durch den integrierten Relaiskontakt
  • Abtastrate 4000 Hz
  • Signalverzögerung (Latenz In -> Out) ca. 1,5ms
  • kompaktes und schmales 35mm-Tragschienengehäuse
  • einfache Montage und Inbetriebnahme (Plug-and-Play)
Übertragung uni- | bidirektional
LWL-Anschluss LC
Fasertyp Multimode | Singlemode
Optische Reichweite bis 80 km (abh. vom SFP-Modul)
Digitalsignale (24V DC) 4
Signalverzögerung (Latenz) ca. 1,5 ms
Fehlerüberwachung LED, Relais, Ausgänge
Versorgungsspannung 10...28 V DC
Abmessung inkl. Steckverbinder (BxHxT) 22,5 x 100 x 127 mm

Mit dem I/O-System ELC-4 können maximal 4 digitale Signale (z. B. Schalt-, Steuer-, Takt-, Synchron- oder Störmeldesignale) uni- oder bidirektional über Lichtwellenleiter (LWL) übertragen werden.

Die Geräte können je nach Bedarf mit diversen SFP-Modulen für verschiedene LWL-Fasertypen (Singlemode bis 80km oder Multimode 2km) bestückt werden. Für jedes System werden entweder zwei Transceiver oder je ein Sender und ein Empfänger benötigt.
Mit dem ELC-E4D mit optischer Durchleitung oder dem ELC-SE4-F kann auch eine Ketten- oder Ring-Topologie realisiert werden (siehe Beispiele im Anschlussplan).

Mit dem System der Serie ELC-4 ist somit eine störsichere und schnelle Datenübertragung in rauher Industrieumgebung und im Gelände gewährleistet. Durch die absolute Potentialtrennung werden Probleme grundsätzlich vermieden, welche durch Potentialverschleppung, Störspannungen o.a. auftreten können.

Das I/O-System ELC-4 funktioniert nach dem Prinzip Plug-and-Play. Es wird weder eine Software benötigt, noch sind umfangreiche Einstellungen erforderlich.

Die Erfassung und Übertragung der Eingangssignale erfolgt 1:1 an die Gegenstelle. Die Geräte ELC-SE4-F, ELC-E4 oder ELC-E4D überwachen zudem den Empfang des gültigen Übertragungsprotokolls und enthalten je einen Relaiskontakt, welcher zusätzlich zur optischen Signalisierung über die rote LED und dem Abfall der Ausgänge auf 0V-Spannungspegel, als Störmeldekontakt genutzt werden kann. Im Fehlerfall öffnet der Schließerkontakt (eigensicher auch bei Stromausfall). Das Schaltverhalten des Relaiskontaktes kann ferner über eine interne Steckbrücke umgestellt werden (Kontakt im Fehlerfall geschlossen).

Der Empfänger ELC-E4D bietet durch die Durchleitfunktion des optischen Signals die Möglichkeit eine Kettenschaltung von Empfangsgeräten zu implementieren, welche synchron die Eingangssignale des Senders ausgeben. Dadurch lassen sich z.B. Synchronisierungssignale an alle angeschlossenen Empfänger senden (Beispiel: Blinktaktsignal für Verkehrleittechnik).

Wird z.B. als Sender ein ELC-SE4-F eingesetzt, könnte die Kette als Ring geschlossen werden und am Ausgangspunkt überwacht werden.
Dadurch lassen sich Ausfälle (z.B. Faserbruch oder Ausfalls eines Empfängers in der Kette) unmittelbar erkennen.

Weitere Anwendungen

  • Anlagenbau und Automatisierungstechnik
  • Energieversorgung (z.B. Steuerung und Regelung von Erzeugeranlagen: PV, Wind, Biogas, Wasserkraft, etc.)
  • Übertragung von Schaltbefehl für den übergeordneten Entkupplungsschutz (Netz- und Anlagenschutz)
  • Straßen- und Tunnelbau (z.B. für Signalanlagen)

Modul SFP-LC-MM...-TR

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Modul SFP-LC-SM....-BD1315

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Modul SFP-LC-SM...-BD1513

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